HERSTELLUNG

Vom Weinberg bis zur Flasche: So wird ein großartiger Amarone produziert

Die Arbeit beginnt an den Weinstöcken. Sie werden fürsorglich im Winter beschnitten und sorgfältig im Sommer gelichtet. Bei der Weinlese werden die besten Trauben ausgewählt und drei Monate lang im Trockenraum gelagert. Bei der Hälfte des Trocknungsprozesses werden die Trauben kontrolliert und dabei die mangelhaften entfernt. Das ist wichtig, um später einen reinen Wein ohne schlechten Nachgeschmack zu erreichen.

 

I) Winterliche Beschneidung
Von Dezember bis Februar wird eine sorgfältige Beschneidung durchgeführt, um die richtige Knospenmenge an den Pflanzen zu erreichen. Es handelt sich um eine Schlüsselphase, die die optimale Traubenmenge für die kommende Saison beeinflussen wird.
II) Lichten
Zwischen Juli und August werden die Weinstöcke entlaubt. Dabei werden die zweiten Trauben entfernt: auf einer Weinranke kann es zu zwei Trauben kommen und daher wird der am nächsten zur Weinrebe ausgeschnitten. Danach muss entschieden werden, wie viele von den übrig bleibenden Trauben behalten wird. Diese Entscheidung wird die Qualität der Trauben und des Weines bestimmen. Hier spielt unsere Erfahrung eine große Rolle.
III) Weinlese
Die Weinleser kontrollieren die Trauben sehr genau und entfernen die mangelhaften Teile, damit nur die besten Stücke in die Kisten gelangen. Danach werden die Trauben in Trockenräume einige Monate gelagert.
IV) Trocknung
Die zur Amarone-Herstellung bestimmten Trauben bleiben drei Monate lang im Trockenraum. Die Trocknung erfolgt bevorzugt natürlich. Nur gleich nach der Weinlese werden Trockner eingesetzt, weil die geernteten Trauben nass mit Weinmost sind und sich sonst schädlicher Schimmel bilden könnte. Bei der Hälfte des Trocknungsprozesses findet eine weitere Kontrolle statt, wobei die mangelhaften Trauben aussortiert werden. Nur dann kann ein reiner Wein ohne unerwünschten Nebengeschmack zustande kommen.
V) Kelterung
Bei der Kelterung wird eine dritte Kontrolle durchgeführt und die geschädigten Trauben werden entfernt.
VI) Vinifizierung
Die Vinifizierung erfolgt in einem persönlich entworfen Vinifizierungs-Behälter. Darin findet die langsame und regelmäßige Bewegung von Schalen und Weinmost statt. Dabei wird die Temperatur kontrolliert, um Abweichungen beim Gärungsprozess zu vermeiden. Beim Amarone dauert die Vinifizierung länger als 20 Tage, im Laufe deren das Umwälzen der Maische vier bis fünf Mal stattfindet (Remontage).
VII) Weinverfeinerung
Beim Amarone erfolgt die Weinverfeinerung zwei Jahre lang in neuen 250-Liter-  oder 500-Liter-Eichenholzfässern. Das Eichenholz kommt hauptsächlich aus den Wäldern bei Allier in Frankreich.
VIII) Flaschenabfüllung
Die Flaschenabfüllung erfolgt bei kontrollierter Atmosphäre um die Stickstoffanwesenheit zwischen Wein und Korken zu gewährleisten. Der Kork ist aus hochwertigem Kork von der Firma Mureddu Sugheri.
IX) Etiketten
Die Etiketten wurden von der Malerin Sofia Kerkheladze entworfen. Sie hat die Kunstakademie in Tbilisi besucht und studiert bei der Accedemia di Brera (Kunstakademie in Mailand).
Hier folgt eine kurze Beschreibung von unseren Etiketten:
Amarone

Dieses Etikett hat dieselbe Komplexität wie die des Amarone. Auf den ersten Blick, wie beim ersten Schluck, erkennt man das Format und beim Weiterschauen und -trinken spürt man die typischen Nuancen unseres Landes. Auf dem Etikett sind tatsächlich drei Bögen römischer Epochen mit verschiedenen Figuren darunter. Links gibt es die Sankt Briccio Kirche, die gegenüber dem Weinberg Falezze steht; rechts sieht man die Burg von Illasi und im Zentrum  eine Szene über der Entstehung von Venedig. Die drei Bögen gehen auf die römischen Ursprünge unser Landes zurück und der Weinstock ist die echte Hauptfigur des Etiketts, des Landes und des Weines.

Ripasso
Die Dame mit dem Glas symbolisiert die Eleganz in Venedig. Nur wenn man einen Ripasso trinkt, kann man die heiteren Gedanken einer Dame, die dem Sonnenuntergang an der Lagune zuschaut, lesen.
Valpolicella Superiore

Die Dame und der Spatz fasst die Weinmerkmale zusammen. Die Dame stellt die Eleganz vom Wein im Mund dar wogegen der Spatz für die Natur steht, die in unserem Wein wieder zu finden ist. In Vergleich zum Amarone bleibt dieser Wein kürzer in Fässern. Daher lassen sich die Trauben besserspüren.