ANBAUGEBIET

 

 

Das Weingebiet Falezze hat einen besonderen Boden und ein besonderes Mikroklima, was den Weinanbau und die Traubenqualität stark beeinflusst. Der Boden ist arm an narhaften Substanzen aber reich an Spurenelementen, die die Weinreben dazu fördern, viele tiefe Wurzeln zu entwickeln. Es ergibt sich eine große Austauschfläche und die Pflanze kann besser die Spurenelemente aufnehmen, die später im Wein unverwechselbar zu spüren sind. Außerdem bleibt der Boden durch seine besondere Ausrichtung und hügelige Lage kühl. Der Boden wird meistens nachmittags und abends der Sonne ausgestellt und erlebt durch die höhere Lage größere Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht als bei den naheliegenden Grundstücken.  Dies beeinflusst den pH-Wert des Weines, der eine so große Rolle bei dem langhaltigen Amarone hat.

 

Bodenzusammensetzung

Das Gebiet hat ein Gefälle zwischen 5 % und 30 % und ist, bis auf einige Stellen, im Durchschnitt leicht steinig. Die Unterschicht besteht aus dicht geschichtetem Kalkstein. Die Analyse eines Bodenquerschnitts zeigt einen ausgeprägten tonhaltigen und kieshaltigen Aufbau, stark kalkhaltig und mäßig alkalisch. Die tiefsten Schichten haben hingegen einen lehmhaltigen, sandigen Aufbau. Der Boden ist ziemlich wasserdurchlässig und hat eine gute Drainage, die eine gute Wasserversorgung der Weinstöcke garantiert.

Der Weinstock

Auf den Weinbergen Falezze werden drei Rebsorten in den folgenden Anteilen angebaut:
40 % Corvinone, 30 % Corvina und 30 % Rondinella. Es handelt sich um die Hauptrebsorten, die in den Amarone und Valpolicella Spezifikationen vorhanden sind. Der Weinberg ist in drei Teile nach dem Alter der Weinstöcke geteilt: der älteste Teil ist mehr als achtzig Jahre alt, dann kommen die vierzigjährigen Pflanzen und letztlich die jüngeren zehnjährigen Weinreben. Für die Amarone-Herstellung werden nur Trauben aus den ältesten Weinreben und der besten Auslese aus den vierzigjährigen Pflanzen benutzt.

Höhe und Sonnenausrichtung

Das Gebiet befindet sich zwischen 200 und 250 m ü.d.M. und ist süd-westlich bis nord-östlich ausgerichtet.